Case Management
Was ist Case Management?
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Am Individuum ansetzen Strategien und Effekte der beruflichen Förderung von benachteiligten Jugendlichen
Wie können Jugendliche mit schlechten Startchancen auf dem Weg von der Schule in Ausbildung optimal gefördert werden und welche Fördereffekt sind nachweisbar? Vor diesem Hintergrund untersuchte das Deutsche Jugendinstitut einen Förderansatz, der Arbeitserfahrungen mit Ernstcharakter mit für die Jugendlichen attraktiven Qualifizierungselementen verbindet und dabei an der jeweils individuellen Ausgangslage ansetzt. Das Buch „Am Individuum ansetzen“ liefert differenzierte Informationen über die Lebenssituation benachteiligter Jugendlicher und gibt Auskunft über die Effekte unterschiedlicher Förderstrategien.
Das Buch ist für 13,80 Euro im Handel erhältlich: Heike Förster, Ralf Kuhnke, Jan Skrobanek (Hrsg.): Am Individuum ansetzen, München: DJI-Verlag 2006, 246 S., ISBN 3-87966-412-9.
Case Management – Eine kritische Bilanz Thema des Dezember-Hefts "standpunkt : sozial"
Die Fakultät Soziale Arbeit und Pflege der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg befasst sich in der aktuellen Ausgabe von „standpunkt : sozial“ mit dem Konzept "Case Management". Vorgestellt werden verschiedene Arbeitsformen aus der Praxis sowie die Netzwerkarbeit als umfassende Arbeitsform des Konzepts. Der Info-Teil des Hefts enthält Beiträge zum Wandel der Sozialen Arbeit und zum Umgang mit Gewalt und Migration.
Das 124-seitige Heft kann für 7,- Euro bestellt werden bei: HAW Hamburg, Department Soziale Arbeit, standpunkt : sozial, Saarlandstraße 30, 22303 Hamburg oder dietrich.treber@sp.haw-hamburg.de.
Case und Sozialraum Management in der Jugendsozialarbeit Berufsbegleitende Weiterbildung mit Zertifikat
Die In Via Akademie (Meinwerk-Institut) bietet in Zusammenarbeit mit dem JMD-Management der BAG Katholische Jugendsozialarbeit Mitarbeiter/innen der Jugendmigrationsdienste (JMD) und der Jugendsoziarbeit, die die Integration zugewanderter Jugendlicher fördern, eine Zertifikats-Weiterbildung an. Diese soll den Teilnehmer/innen die Verknüpfung von Case und Sozialraum Management erleichtern und ihnen aufzeigen, wie sie im Alltag kompetent agieren können. Im Fokus stehen dabei die Aspekte interkulturelle Arbeit und Gender Mainstreaming als neue Anforderung an die Jugendsozialarbeit.
Die Weiterbildung umfasst im Zeitraum Oktober 2006 bis September 2007 vier viertägige Abschnitte und eine Abschlusstagung mit Kolloquium.
Ausführlichere Informationen erhalten Sie unter
news.jugendsozialarbeit.de.
Ihre Anmeldung richten Sie bitte an: Meinwerk-Institut IN VIA Akademie, Giersmauer 35, 33098 Paderborn, Tel 05251 2908-39, Fax 05251 2908-68, E-Mail: b.hibbeln@meinwerk.de.
Fachkonzept "Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement im SGB II"
Das Fachkonzept "Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement im SGB II" wurde am 22.04.2005 an die ARGEn, Agenturen für Arbeit, und die Regionaldirektionen der Bundesagenturen für Arbeit versandt. Es versteht sich als ein Angebot, mit dem sowohl die Arbeitsgemeinschaften als auch die optierenden Kommunen vor Ort prüfen können, ob sie ihr regionales Fallmanagement optimieren können. Ziele der Konzeption sind u.a. neu eingesetzten Fachkräften einen verständlichen Überblick zu geben und auf spezifische Prozessschritte und Standards bei der Umsetzung von Fallmanagement hinzuweisen.
Das Autorenteam aus Kommunen, der Bundesagentur für Arbeit, der FH Frankfurt und der FH des Bundes hat das Konzept für die Fach- und Führungskräfte vor Ort geschrieben. Darüber hinaus ist es für eine interessierte Öffentlichkeit gedacht, die Näheres über Aufgabe und Umsetzung von Fallmanagement in diesem Kontext erfahren möchte.
Download (PDF, 164.2 KB) des Fachkonzepts.
Anlagen zum Fachkonzept
- Anlage 1: Fordern und Fördern im SGB II ─ Zum Umgang mit Sanktionen
- Anlage 2: Vom Profiling, den Vermittlungshemmnissen und den Zuweisungskriterien zum Fallmanagement ─ Ein Einführung
- Anlage 3:Qualitätsmerkmale befähigungsorientierter Beratungsdienste
- Anlage 4: Arbeitshilfe zur Eingliederungsvereinbarung nach §15 SGB II
- Anlage 5: Auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Begleitung erwerbsfähiger Hilfebedürftiger beim Übergang von öffentlicher Subventionierung zu unternehmerischer Unabhängigkeit
- Anlage 6: Zusammenarbeit mit Dritten im Rahmen des Fallmanagements aus Sicht der freien Wohlfahrtsverbände
- Anlage 7: Diskussionsnotwendiger Vorschlag für eine erfolgsorientierte Arbeit mit arbeitsmarktfernen Personengruppen im Rahmen des Fallmanagements nach dem SGB II
- Anlage 8: Kurzdarstellung des Fachkonzeptes "Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement nach dem SGB II"
Info-Brief 1 / 2003 "Case Management"
Der erste Info-Brief der Regiestelle greift die Thematik Case Management auf: Als Instrument zur Integration benachteiligter Jugendlicher bezeichnet Claus Reis von der FH Frankfurt am Main Case Management in seinem Beitrag. Lutz Wende vom gleichen Institut wägt ab, ob das Fallmanagement in Jobcentern ein Angebot für benachteiligte Jugendliche sein kann. Und aus den Kompetenzagenturen Cottbus und Berlin-Neukölln schildern Silke Bartusch sowie Andrea Siegfried und Michael Stelte ihre Erfahrungen mit Case Management. Download (PDF, 336.9 KB)
Fachtagung "Case Management"
vom 29. und 30. Juli 2003 in Offenbach
Auf der Tagung stand Case Management als Basis-Instrument für die Integration benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt zur Diskussion. In diesem Kontext wurde auch erörtert, welche Rolle und Funktion JobCenter für benachteiligte Jugendliche einnehmen können und wie die Erfahrungen und Ressourcen der Kompetenzagenturen eingebunden werden können. Erkenntnisse aus bestehenden Case-Management-Ansätzen der Jugendhilfe dienten als Diskussionsgrundlage.
Downloads der Fachbeiträge und der Tagungsmaterialien finden Sie auf der Seite Dokumentation.

