Vernetzung
Die soziale Stadt für Kinder und Jugendliche - Zukunftsfähige Konzepte sozialer Koproduktion in sozialen Brennpunkten Dokumentation der E&C-Zielgruppenkonferenz vom 11.-12. Mai 2006 in Leipzig
Die E&C-Zielgruppenkonferenzen der Jahre 2001-2005 beschäftigten sich systematisch mit der sozialräumlichen Angebotsentwicklung für junge Menschen und ihre Familien mit Blick auf die Eckpunkte Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe, Partizipation, Bildung und Gesundheit. Besondere Bedeutung kam der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure wie Eltern, Bildungseinrichtungen, Jugendhilfe, Beschäftigungsträger und Arbeitsvermittlung zu. Auf der diesjährigen Tagung im Mai diskutierten über 100 Teilnehmer/innen die Erfahrungen der letzten Jahre unter Berücksichtigung der Frage, wie sich integrierte Angebote im und für den Stadtteil etablieren lassen.
Norbert Wohlfahrt (Ev. Fachhochschule Bochum) zeichnete beispielsweise die sozialstaatlichen Veränderungen der letzten Jahre nach und arbeitete heraus, welche Folgen die neue Verantwortungsteilung zwischen Staat, Markt und Zivilgesellschaft für die frei-gemeinnützigen Träger und die Gestaltung sozialer Dienstleistungen hat.
Hardy Adamczyk (INBAS GmbH) berichtete über die Erfahrungen des Modellprogramms „Kompetenzagenturen“ unter dem Titel „Lotsen für die soziale und berufliche Integration –Partnerschaft zwischen Schule, Ausbildung und Arbeitsvermittlung“.
Die 98 Seiten starke Tagungsdokumentation können Sie downloaden unter www.eundc.de/download/48000.pdf.
Abschlussbericht „Sozialräumliche Familien- und Jugendarbeit“
Die Akteure des Modellprojekts „Sozialräumliche Familien- und Jugendarbeit“ (SoFJA) setzten zwischen Juli 2002 und Juni 2006 auf die Kombination Mobile Jugendarbeit und Aufsuchende Familienberatung, um „Multi-Problem-Jugendliche“ sozial und beruflich zu integrieren. Während der Projektzeit konnten einige Jugendliche mit ihren Familien für eine systemische Beratung gewonnen werden, in der ihnen aufgezeigt wurde, wie sie Probleme und Konflikte besser lösen können.
Eine wesentliche Vorgabe des Projekts war die Zusammenarbeit der verschiedenen Sozialraum-Akteure, wodurch Unterstützungsangebote deutlich besser auf die Zielgruppe ausgerichtet werden konnten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.sofja.de.
Den Abschlussbericht 2006 können Sie unter www.diakonie.de/de/html/fachforum/1152_4250.html downloaden oder für 6,20 Euro unter der Artikelnummer 613103016 bestellen bei Zentraler Vertrieb des Diakonischen Werkes der EKD, Karlsruher Str. 11, 70771 Leinfelden-Echterdingen, Tel. 0711/90216-50, Fax 0711/7977502, E-Mail vertrieb@diakonie.de.
Förderung von Jugendlichen – Rechtslage an den Schnittstellen der Sozialgesetzbücher
Förderung von Jugendlichen – Rechtslage an den Schnittstellen der Sozialgesetzbücher
Eine neue Broschüre des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Handlungsbedarf zur Förderung von Jugendlichen sowie der aktuellen Rechtslage an den Schnittstellen der Sozialgesetzbücher. Es werden Wege und Praxisbeispiele für Kooperationsbeziehungen zwischen den Leistungsträgern des SGB II, SGB III und des SGB VIII aufgezeigt.
Die im Juni 2006 erschienene Broschüre können Sie beziehen über Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband, Oranienburger Str. 13-14, 10178 Berlin, E-Mail jugendsozialarbeit@paritaet.org.
Kooperation in der Benachteiligtenförderung BLK-Studie zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen „Optimierung der Kooperation zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher“
Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) formulierte im Jahr 2001 bezüglich des Zusammenwirkens von Jugend- und Bildungs-/Berufsbildungspolitik zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher Handlungsempfehlungen auf der Praxisebene, der Programmebene, der juristischen Ebene und der Personalebene. Dabei wurde der Aspekt Kooperation auf lokaler/regionaler Ebene besonders betont. Adressaten der Empfehlungen waren Bund, Länder, Agenturen für Arbeit, örtliche Träger der Sozial- und Jugendhilfe, Einrichtungen der Benachteiligtenförderung, Betriebe und (berufsbildende) Schulen. Die dem Bericht von Günther Pätzold und Judith Wingels (Universität Dortmund) zugrunde liegende Untersuchung sollte klären, ob und wie die Handlungsempfehlungen umgesetzt wurden. Gleichzeitig ging es darum, erfolgreich erprobte Kooperationsstrukturen zu identifizieren und deren Erfolgsbedingungen aufzuzeigen.
Die 221-seitigen Ausführungen aus dem Jahr 2006 können Sie herunterladen unter www.blk-bonn.de/papers/heft133.pdf.
Info-Brief 3/2005 Kooperationen zwischen Kompetenzagenturen und Wirtschaft
Unternehmervertreter/innen stellen immer wieder bei Jugendlichen gravierende Mängel in der Ausbildungsreife fest. Ein Fünftel der jungen Menschen bricht ihre Lehre ab, weil der Arbeitsalltag nicht ihren Vorstellungen entspricht. Auch dies lässt auf eine ungenügende Berufsvorbereitung schließen. Die Kompetenzagenturen Berlin-Neukölln, Braunschweig und Cottbus traten dieser Problematik verstärkt durch eine Kooperation mit der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) entgegen. Das Kooperationsprojekt verband den Einsatz speziell auf benachteiligte Jugendliche zugeschnittener Methoden zur Aktivierung brachliegender Potenziale in sogenannten FutureCamps mit einer systematischen und kontinuierlichen Vernetzung der zentralen Handlungsakteure wie den Kompetenzagenturen, den Schulen und der Wirtschaft. Ziel war es einerseits, benachteilige junge Menschen zu fördern und andererseits, den Unternehmensvertreter/innen eine effektive Nachwuchssichtung über die FutureCamps zu ermöglichen.
Daniel Merdes (sdw) stellt in dem vorliegenden Infobrief das Kooperationsprojekt vor und geht auf erste Ergebnisse ein. Aus den drei Kompetenzagenturen berichten Andrea Siegfried, Thomas Mallon und Silke Bartusch über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse.
DownloadTitel: Download Dateiname: ka/2520_ma_infobrief_3_2005.pdf Dateigröße: 481.3 KB (PDF, 481.3 KB) des Infobriefes.

